„Wetten, dass…“ in den Niederlanden

„Wetten, dass ihr es nicht schafft Langeweile zu bekommen“, könnte das Motto der diesjährigen Fahrt des aktiven Spielmannszuges der Heithöker  lauten. Die Wette hätte das Orgateam, Anja und Ralf Nölleke, sicher gewonnen, denn Langeweile stand nicht auf dem Programm.

In diesem Jahr ging die Fahrt nach Hunzedal in den Niederlanden, vier Bungalows warteten in einem Ferienpark auf die Neuenkirchener Musiker. Bereits am ersten Abend wurde das neue Königspaar ermittelt. Beim Bingo traf das Los auf Doreen Heemann und Ralf Nölleke, die gleich einen Ehrentanz aufs Parkett legten. Zuvor galt es aber in Gruppen „Die perfekte Minute“ zu überstehen. Kastanien rollen, Twister und Papierhütchen zu einer Pyramide aufbauen ist nur eine kleine Auswahl der Spiele. Am Samstagmorgen ging es nach dem gemeinsamen Frühstück dann in den Freizeitpark „Drouwener Zand“, vergleichbar mit einer Riesenkirmes mit Autoscooter, Kettenkarussell und Breakdance.

Wer allerdings davon ausgegangen ist, dass die Kinder abends todmüde ins Bett fallen würden, wurde eines Besseren belehrt. Putzmunter spielten die Jüngsten beim „Wetten, dass…“ mit, während einige der Älteren Teilnehmer lieber in Ruhe auf dem Sofa verbracht hätten. Der Spielmannszug wurde in vier Gruppen aufgeteilt und die Spielleiter verkündeten die Wetten, die in einer halben Stunde gelöst werden mussten. Eine Gruppe musste das Maskottchen des Parks -Koos- auftreiben, der mit den anderen den Tanz aus der Kinderdisco aufführen musste. Eine andere Gruppe musste mindestens zwei waschechte Holländer auftreiben, die das Lied „Schackje…“ anstimmen sollten, eine weitere Gruppe musste die niederländische Hymne summen können und die vierte Gruppe musste einen Text ins holländische Übersetzen. Alle Gruppen meisterten ihre Wetten souverän, so dass die Wahl des Wettkönigs nicht einfach war.

Am Sonntag ging es wieder zurück nach Neuenkirchen, doch bevor die Koffer gepackt wurden, ging es mit allen noch in das Spaßbad des Parks, wo sich alle nochmals austoben konnten. Nach dem anschließendem Mittagessen mussten die Bungalows wieder auf Vordermann gebracht werden. Am frühen Abend traf die Truppe wieder wohlbehalten in Neuenkirchen ein.