Ritterspiele in Bad Bentheim

Eine Reise zurück ins Mittelalter machte der Heithöker Spielmannszug am vergangenen Wochenende. Zunächst ging es hoch zu Ross,  oder besser Drahtesel, nach Bad Bentheim. Dort angekommen verschwand das Gepäck auf den Stuben der Jugendherberge und das Mittagessen wurde über offenem Feuer zubereitet.

 

Der Spielmannszug in der Burg Bentheim.

Besonders bei den  Spielen, die im direkten Vergleich erfolgten, wie Tauziehen oder Wasserkette,  spornten sich die Rittersleut an. Beim Bogenschießen wurde dann auch das diesjährige Königspaar ermittelt. Da zunächst vier Leute die Höchstpunktzahl erreicht hatten, gingen aus dem Stechen Anja Nölleke und Mike Wehmschulte als neues Königspaar hervor, die dann standesgemäß zum Ritter geschlagen wurden.

Der Spielmannszug in der Burg Bentheim.

Nach dem Abendessen begab man sich am Samstagabend zur Burg. Von dort aus führte der Nachtwächter durch die Stiegen und Gassen Bentheims. Dabei erfuhr man nicht nur einiges aus der Geschichte des Kurortes, sondern auch einiges Sagenhafte, das bei den kleineren, aber auch größeren Kindern Unbehagen auslöste und noch lange nach der Rückkehr in die Jugendherberge für Gesprächsstoff sorgte. Besonders die Geschichte von der weißen Frau, die sich nachts in die Burg schleicht und das Teufelsohrkissen blieben den Kindern in Erinnerung.

Der Spielmannszug in der Burg Bentheim.

Am Sonntag hieß es dann wieder zurück zur Burg. Eine ausführliche Burgführung mit Besichtigung des Bergfriedes und des Burgverlieses war so schnell vorüber, dass beinahe das Mittagessen ausgefallen wäre. Gut gestärkt wurde die Rückreise jäh vom immer stärker werdenden Regen unterbrochen. Kurzerhand wurden die jüngsten mit dem Auto ins Trockene gebracht und die Fahrräder in den Gepäckanhänger geladen. In Neuenkirchen zurück, trafen sich alle ein letztes Mal an diesem Wochenende zum Ausklang beim Orga-Team Steffi und Manfred Brinck.